ccc software gmbh folgen

Sachsens IT-Branche bündelt Kräfte

Pressemitteilung   •   Jun 02, 2016 16:13 CEST

Bild: Prof. Dr. Frank Schönefeld, T-Systems MMS und Vorstand des Silicon Saxony; Jens Heinrich, ccc software gmbh und Vorstand im Cluster IT Mitteldeutschland sowie Prof Dr. Wolfram Hardt vom IT-Bündnis Chemnitz, Dekan Fakultät für Informatik (v.l.n.r.) unterzeichneten den Kooperationsvertrag. ©Sven Gleisberg

Am 31. Mai 2016 fand in Chemnitz der 2. IT-Summit statt. Dabei traf sich die sächsische Digitalwirtschaft im Rahmen der Sächsischen Industrie- und Technologiemesse SIT 2016. Das Highlight der Veranstaltung war die Unterzeichnung eines besonderen Kooperationsvertrages: das Cluster IT Mitteldeutschland, das IT-Bündnis Chemnitz und Silicon Saxony bündeln ihre Kräfte für die digitale Zukunft Sachsens. Die Initiative Digital Saxony soll die IT-Branche stärken und die Voraussetzungen für die erfolgreiche Digitale Transformation der Sächsischen Wirtschaft schaffen.

Der 2. IT-Summit

Beim Sächsischen IT-Summit diskutierten führende Vertreter der hiesigen IT-Branche über die Herausforderungen und Chancen der IT- und Softwareindustrie und ihre Potentiale für die Entwicklung des Freistaates. Zu der Veranstaltung hatten das Branchennetzwerk Silicon Saxony gemeinsam mit dem Cluster IT Mitteldeutschland e. V. und dem IT-Bündnis Chemnitz, unterstützt durch die Chemnitzer Wirtschaftsförderung und den Branchenverband BITKOM, eingeladen. Es kamen etwa 150 Industrieexperten zusammen.

Der IT-Summit greift die aktuellen Trends der digitalen Transformation auf. Er thematisiert mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik die Auswirkungen für Sachsens Technologiebranche sowie für Sachsens klassische Industrien wie Automobil und Maschinenbau. Ziel der Veranstaltung ist es, über notwendige Rahmenbedingungen zu sprechen, damit Sachsens Wirtschaft von den neuen Technologien der Digitalisierung profitiert.

Staatssekretär Brangs beim IT-Summit

Digitales Sachsen

„Die Digitalwirtschaft zählt zu den bedeutendsten Wirtschaftsfaktoren des Freistaates Sachsen und trägt mit ihren Lösungen unter anderem im Bereich Automatisierung und Big Data einen wichtigen Teil zur Transformation der deutschen Industrie bei“, erklärte Silicon Saxony-Vorstand Prof. Dr. Frank Schönefeld.

Insgesamt sind in Sachsen derzeit rund 2.200 Unternehmen mit insgesamt 58.000 Mitarbeitern auf allen Stufen der Mikroelektronik-/IKTWertschöpfungskette aktiv: Sie entwickeln, fertigen und vermarkten integrierte Schaltkreise oder dienen der Chipindustrie als Material- und Equipmentlieferanten, produzieren und vertreiben elektronische Systeme oder entwickeln und vermarkten Software. Im Freistaat findet sich eine einzigartige Ballung von Unternehmen und Forschungsinstituten mit Know-how in den Bereichen Mikro- und Nanoelektronik, Cyberphysikalische Systeme (Industrie 4.0/Smart Factory), Intelligente Kommunikation und Energieeffiziente Produktion.

Strategische Kooperation für erfolgreiche Entwicklung

„Sachsens Softwareindustrie wächst seit Jahren rasant, wir verzeichnen hier Wachstumsraten von 10 Prozent bei den Beschäftigten und rund 30 Prozent beim Umsatz. Und trotzdem muss die nationale und internationale Sichtbarkeit noch gesteigert werden. Das wollen wir mit der Initiative ‚Digital Saxony’ ändern“, erklärt Prof. Dr. Wolfram Hardt, Dekan der Fakultät für Informatik an der Technischen Universität Chemnitz und Vorstandsvorsitzender des IT-Bündnisses Chemnitz. Dafür bündeln der Cluster IT Mitteldeutschland, das IT-Bündnis Chemnitz und Silicon Saxony nun ihre Kräfte. Durch die gemeinsame Initiative von drei sächsischen IT-Wirtschaftsvereinigungen ist es möglich, sich im Sinne des IT-Standortes Sachsen mit einer Stimme an Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit zu richten.

Prof. Dr. Frank Schönfeld und Jens Heinrich unterschreiben den Kooperationsvertrag. ©Sven Gleisberg

Der Bundesverband Informationswirtschaft Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) begrüßt die Initiative "Digital Saxony" ebenfalls. Bitkom Landessprecher Dirk Röhrborn: "Mit der Initiative Digital Saxony werden alle regionalen Akteure zusammengebracht und Kräfte gebündelt. Damit wird nicht nur unsere Branche gestärkt, sondern auch die Voraussetzungen für die erfolgreiche Digitale Transformation der Sächsischen Wirtschaft geschaffen."

Handlungsfelder auf dem Weg in Sachsens Digitale Zukunft

Die Initiative „Digital Saxony“ widmet sich folgenden fünf Handlungsfeldern: der Vernetzung der (IT-)Wirtschaft, der Gewinnung von IKT-Fachkräften, der Unterstützung von Forschung und Lehre bei der Entwicklung moderner Technologien für die Digitalisierung, der Förderung von digitalen Geschäftsmodellen und Geschäftsfeldern von StartUps und die Einbringung der IT-Wirtschaft in die politische Strategie zur Digitalisierung.

Das Engagement der ccc software

Die ccc software gmbh ist Mitlgied im Cluster IT Mitteldeutschland. Der Geschäftsführer Jens Heinrich ist Vorstandsmitglied im Cluster und leitet den Arbeitskreis Energieeffizienz.

Redaktion: Robert Wichert, Laura Hörschelmann

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ccc wurde 1990 gegründet und steht seitdem für die erfolgreiche Umsetzung von IT-Lösungen zur Fertigungsoptimierung. Die Lösungen optimieren das Fertigungsmanagement und schließen die informationstechnische Lücke in der Produktion zwischen der Unternehmensleitebene und der Automatisierungsebene. Branchenschwerpunkte sind die metallverarbeitende Industrie und Werke der glasverarbeitenden Industrie sowie Automobilzulieferer, kunststoffverarbeitenden Industrie, Lebensmittel- und Textilhersteller. 
Mehr zu ccc unter www.ccc-industriesoftware.

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